Trucks

Zu guter Letzt ist es an der Zeit, die Radaufhängung zu wählen, also die Trucks. Trucks werden manchmal auch die Seele des Skateboards genannt, weil es die Trucks sind, die das Fahrgefühl im grundlegendsten aller Skateboard-Manöver bestimmen: der Kurve.

Jede Truck-Marke hat je nach geometrischem Aufbau ihren eigenen Kurvenradius. Einige drehen scharf und sind flatternd, andere drehen nicht so schnell, sind aber stabiler – und so weiter, in endlosen Variationen.

Trucks sind die einzige Komponente deines Skateboards, bei der du die Möglichkeit hast, sie an deine individuellen Bedürfnisse anzupassen. Durch Schrauben an der Kingpin-Mutter änderst du die „Härte“ der Trucks. Wenn du nach oben schraubst, wird der Truck mehr „lose“ und dreht leichter in den Kurven, aber er wird auch instabiler. Wenn du die Mutter anziehst, wird der Truck stabiler, aber verliert Schwingfähigkeit in der Kurve und du musst mehr arbeiten, um die Richtung zu wählen. Welche Trucks man am liebsten mag ist vielleicht die persönlichste Sache bei der ganzen Skateboard-Ausrüstung und leider gibt es keine andere Möglichkeit, deine Lieblingsmarke zu finden, als die verschiedenen auszuprobieren. Du kannst am besten die Trucks deiner Freunde ausprobieren und so vermeiden, viel Geld in Trucks zu investieren, die du am Ende nicht magst.

Sobald du jedoch herausgefunden hast, welche Trucks fantastisch in die Kurve schwingen, gibt es ziemlich klare Regeln, wie du weiter vorgehen solltest. Das wichtigste ist, dass die Trucks der Breite deines Decks entsprechen. Alle Trucks werden in unterschiedlichen Breiten hergestellt und hier bei Junkyard haben wir für jede Marke spezifiziert, welche Truckbreite zu welcher Deckbreite passt.

Trucks werden manchmal als „low“ oder „high“ bezeichnet, wobei low in der Regel eine Ergänzung zu high ist – dem Standardtyp. Niedrige Trucks haben ganz einfach eine „flachere“ Geometrie und geben dem Deck einen niedrigeren Schwerpunkt. Da die Rollen jedoch mit Low-Trucks näher am Deck sitzen, braucht man relativ kleine Räder, um das Risiko für Wheelbites zu umgehen – vorzugsweise nicht größer als 53 Millimeter, wenn du die Trucks nicht steinhart festziehen willst. Low-Trucks sind oft beliebt bei Skatern, die sich besonders auf technische Tricks wie Flips und Shove-its konzentrieren.

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